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Explosionsschutz als Kernkompetenz
Die thuba AG garantiert ihrer Kundschaft langfristigen Erfolg durch ihre übersichtliche Struktur und schafft mit der Ausrichtung auf ihre Kernkompetenz Explosionsschutz ( Ex-Schutz) Transparenz sowie Effizienz für Mitarbeiter und Kunden. Wo kann und soll diese Kernkompetenz eingesetzt werden? Beispielsweise bei verfahrenstechnischen Anlagen oder um ein sicheres Verlassen von Produktionsräumen zu gewährleisten.
Was bedeutet explosionsgeschützt?
Unter Ex-Schutz (Explosionsschutz) versteht man Massnahmen, um elektrische und nicht-elektrische Geräte so zu konstruieren und herzustellen, dass sie gefahrlos in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden können.
Die Zündgefahr kann zum Beispiel von elektrischen Funken an Schaltern oder von heissen Oberflächen ausgehen.
Die ATEX-Richtlinien
In Europa ist der Ex-Schutz durch die ATEX-Richtlinien geregelt.
Die Bezeichnung ATEX steht für die französische Abkürzung "Atmosphère explosible" und wird als Synonym für die beiden Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft 94/9/EG (ATEX 95) und 1999/92/EG (ATEX 137) verwendet. Während Richtlinie 94/9EG Regeln für Produkte aufstellt, beschäftigt sich Richtlinie 199/92/EG mit Betriebsabläufen. Natürlich orientiert sich das Unternehmen bei der Herstellung der Produkte an den Richtlinien. Zusätzlich wird versucht, da wo es möglich ist, durch Innovation gar Sicherheit über die Richtlinien hinaus zu gewähren.
Eine weitere Verordnung besagt, dass jeder Arbeitgeber ein so genanntes Explosionsschutzdokument erstellen muss, in dem festgehalten wird, wo im Betrieb eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen könnte. Dabei behilft man sich einer Zoneneinteilung für Gase (Zonen 0, 1, 2) und einer für Stäube (Zonen 20, 21, 22). Diese Einteilung schafft Transparenz und bei den Produktbeschrieben kann darauf referiert werden. Die richtige Produktwahl für die Kunden wird dadurch in grossem Masse vereinfacht.
Explosionsgeschützte Leuchten
Die explosionsgeschützten Leuchten werden überwiegend in der Industrie bei Kontrollgängen, Überprüfungen oder auch bei Reparaturarbeiten verwendet. Polizei und Feuerwehr benutzen die Geräte an Unfallorten, bei denen die Gefahr einer explosionsfähigen Atmosphäre besteht. Alle Ex -Leuchten sind für den Betrieb in Gefahrenzone 1 zugelassen, womit automatisch auch die Zulassung für Zone 2 vorhanden ist. Für die Zonen 0, 21 oder 22 existieren Speziallösungen, die in diesen Bereichen zugelassen sind. Das Gehäuse der Ex-Lampen besteht aus hochwertigen, schlagzähen Kunststoffen wie modifiziertes Polyamid oder Polycarbonat. Dank einer Verringerung des Oberflächenwiderstandes können sich die Geräte nicht statisch aufladen. Bei der Planung wurde ein Hauptaugenmerk auf die Bedienerfreundlichkeit geworfen. So verfügen alle Geräte über eine ergonomische Einhand-Bedienung.
Sicherheit durch eine Rohrbegleitheizung
Eine Rohrbegleitheizung ist eine elektrische Beheizung eines Rohres mittels eines Heizbandes. Dieses Band wird an den Rohren befestigt und schützt zum Beispiel Wasser führende Leitungen im Winter vor Frost oder hält die Temperatur von Prozessleitungen stabil und verhindert so, dass ein Rohr birst. Das Heizband gibt es als Wärmekabel mit Festwiderstand, als mineralisoliertes Wärmekabel oder als selbstbegrenzendes Wärmekabel. Die notwendige Temperaturüberwachung geschieht mittels Thermostaten und Sicherheitstemperaturbegrenzern oder mittels elektronischen Temperaturreglern und Sicherheitsabschaltern. Selbstverständlich werden alle Komponenten gerne vor Ort montiert.
An dieser Stelle soll in Erinnerung gerufen werden, Sicherheit ist nicht ein Allgemeinzustand. Sicherheit muss immer wieder neu geschaffen werden.
 
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